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Damian, der Macher

Damian, der Macher

«Ich werde selbständiger Fotograf!» Damian Imhof steht mit leuchtenden Augen vor dem Badezimmerspiegel und wiederholt den Satz bereits zum dritten Mal. Die Hände sind vor Nervosität feucht. Heute wird er die Eltern in seine Pläne einweihen. Wie sie wohl reagieren werden? 

Damian ist 22 Jahre alt und wohnt bei seinen Eltern. Nach der Lehre zum Automatiker absolvierte er den Militärdienst. Danach bildete er sich an der Berufsmittelschule weiter, damit er den Zugang an die Hochschule für Technik in Rapperswil erhält. Diese Weiterbildung würde er in einem Monat aufnehmen. Würde. Damian sieht es mittlerweile anders. 

Schon als Knirps hat er liebend gerne fotografiert. Dannzumal analog, mit Filmrollen für gerade mal 36 Aufnahmen. Irgendwann reichte das Sackgeld für den Kauf einer digitalen Kompaktkamera. Nach dem Militärdienst erfüllte er sich einen langersehnten Wunsch: Er gönnte sich eine Spiegelreflexkamera mit allem Schnickschnack. Was für ein technischer Fortschritt! Das Experimentieren mit den verschiedenen Lichtverhältnissen und Einstellungen bereitete ihm grosse Freude. 

Bald erhielt er aus seinem Kollegen- und Bekanntenkreis Aufträge für Geburtstagsfeiern, Hochzeiten oder sonstige Anlässe. Anfangs fotografierte er ohne Entgelt. Damit wenigstens seine Spesen gedeckt werden, begann er alsbald, ein bescheidenes Honorar zu verlangen. 

Und jetzt macht er sein Hobby zum Beruf. Einfach so. Manche schlaflose Nacht liegt hinter ihm. Soll er tatsächlich sein Studium schon vor dem Beginn an den Nagel hängen? Wie soll er finanziell über die Runden kommen? Reicht sein Talent wirklich aus, um sich als professioneller Fotograf zu profilieren? Diese und zig andere Fragen geisterten ihm im Kopf herum. Aber wie sagt man so passend «Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.» 

Beim gemeinsamen Abendessen mit seinen Eltern lässt Damian die Bombe platzen. Zuerst reagieren sie wie erwartet: skeptisch. Je mehr er von seinen Plänen offenbart, desto begeisterter werden sie aber. Ja, sie bestätigen schliesslich, ihn moralisch zu unterstützen und ihm auch weiterhin ein günstiges Dach über dem Kopf anzubieten. Ein Stein fällt Damian vom Herzen. Frohen Mutes kann er nun seine Zukunft gestalten.  Die Unterstützung von Daniels Eltern ging weit über das Moralische und das günstige Dach über seinem Kopf hinaus: Bei seinem Vater, der als selbständiger Akustiker arbeitet, sammelte er mit einem Teilzeitpensum Erfahrungen und seine Mutter bot ihm Hand bei der Firmengründung und der Buchhaltung.  

Dank seinem breit gefächerten Netzwerk erhält Damian ohne grosse Marketingaufwände Kundenaufträge. Die sind so vielfältig, wie die Einstellungsmöglichkeiten der Spiegelreflexkamera. Von Porträt-, über Food bis hin zu Konzertfotografie ist alles dabei. Selbstverständlich ist Damian auch nach wie vor bei Hochzeiten, Geburtstagsfeiern und Firmenevents anzutreffen. Er liebt seine Arbeit. Das Ausleben seiner Kreativität, das Spiel mit dem Licht und die Freiheiten, die mit der Selbständigkeit einhergehen. Damit sein Bankkonto nicht allzu stark in Mitleidenschaft gezogen wird, arbeitet Damian anfangs mit Mietequipment. Glücklich macht ihn das nicht. Entweder fehlt etwas Wichtiges, oder ein Teil ist defekt. Sein Streben nach Perfektion benötigt eine hochwertige Ausrüstung. So kauft er sich nach ein paar Aufträgen mit dem Erlös ausgewähltes Zubehör für die Kamera.  

Als Automatiker liegt ihm das Tüfteln im Blut. Mit seinem ersten digitalen Fotoapparat, den er mittlerweile ersetzt hat, entwickelt und baut er eine Fotobox, die «K-BOOTH». Diese ist der Hit an jedem Fest. Eine wundervolle Idee, die ihm einen richtigen Auftragsschub gibt.  

Foto by Damian Imhof 

 

Nun ist es zehn Jahre her, seit Damian seinen Eltern die Pläne, als Berufsfotograf durchzustarten, offenbarte. Zehn Jahre, in denen er allen bewies, dass sich der Mut für den Schritt in die Selbständigkeit gelohnt hat. Und aus dem Elternhaus ist er übrigens längst ausgezogen. 

 

Was wohl die nächsten zehn Jahre bringen werden? Damian lässt alles auf sich zukommen. Nach wie vor ist das Fotografieren seine Passion. Sein Anspruch an das perfekte Bild ist simpel, aber nicht immer einfach in der Umsetzung: Das Bild muss den Betrachter fesseln, ein gutes Gefühl vermitteln und eine Geschichte erzählen. An dem arbeitet er – Tag für Tag. 

PS: Zu seinem Kundenstamm gehört die Hochschule für Technik in Rapperswil. Auch wenn er sein Studium nie begonnen hat, ist er häufig dort anzutreffen. So schliesst sich der Kreis.     

     

 

 

 

Fussnote 

Damian ist als Fotograf oft 12 und mehr Stunden auf den Beinen. Bei einem Auftrag für SIGVARIS GROUP lernte er die Kompressionsstrümpfe kennen. Im Nachhinein ein regelrechter Glücksfall, und seine Beine danken es ihm, seit er «JAMES» bei den zeitaufwändigen Aufträgen trägt. Komfort pur. 

 

JAMES wurde speziell auf die Bedürfnisse des Mannes entwickelt – die perfekte Kombination aus Hightech und Stil. Mit der vollflächigen Sohlenpolsterung und der integrierten, geruchshemmenden Zinkausrüstung behält jeder Mann auch in brenzligen Situationen frische Füsse. 

Der komfortable Abschlussbund an der Wade verschafft einen angenehmen Tragekomfort. Die verstärkte Ferse und nahtlose Fussspitzenpartie sorgt für einen sicheren Auftritt ohne Druckstellen im Schuh.  

SIGVARIS JAMES