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Tiefe Beinvenenthrombose (TVT)

Tiefe Beinvenenthrombose (TVT)

Die tiefe Beinvenenthrombose (TVT) ist die Bildung eines Blutgerinnsels in einer tiefen Beinvene. Eine TVT kann zu Schmerzen in den Beinen oder Schwellungen führen, aber auch symptomlos verlaufen. Das Hauptrisiko bei einer TVT ist, eine Lungenembolie zu entwickeln. Dieses Risiko ist jedoch minimal, wenn die Behandlung eingeleitet wurde.
 
Ursache der TVT ist eine Kombination aus folgenden Faktoren (Virchowsche Trias):

  • Verlangsamung des Blutflusses
  • Veränderung der Blutzusammensetzung
  • Schädigung der Venenwand

 

Risikofaktoren der TVT

  • Langes Sitzen oder eingeschränkte Mobilität bei langen Reisen (siehe Reisen)
  • Alter über 40
  • Chirurgische Eingriffe (insbesondere orthopädische) oder grössere Verletzungen
  • Längere Bettruhe oder Immobilität
  • Bluthochdruck
  • Herzinfarkt oder Schlaganfall
  • Herzinsuffizienz
  • Chronische respiratorische Insuffizienz
  • Übergewicht
  • Bewegungsmangel
  • Rauchen
  • Ausgeprägte Krampfadern
  • Hoher Östrogen-Spiegel wie in der Schwangerschaft oder bei der Verwendung von Antibabypillen
  • Einige Krebsarten

Die Risikofaktoren sind kumulativ - je mehr man davon hat, desto grösser ist das Risiko.

Symptome einer TVT

Die häufigsten Symptome einer TVT sind:

  • Plötzlich aufgetretene schmerzhafte Schwellung des Beins
  • Akute Schmerzen in der Wade
  • Verhärtung der Wade 

Die Wadenschmerzen können das Gehen erschweren. Ein Gefühl von Wärme sowie eine leicht blaue oder rote Färbung der Haut kann ebenfalls beobachtet werden. Jedoch treten in fast 50% aller Fälle von TVT nur minimale oder atypische Symptome auf.

Diagnose der TVT

Wenn der Verdacht auf eine TVT besteht, muss sofort ein Arzt aufgesucht werden, um die Diagnose zu bestätigen oder auszuschliessen. Die Untersuchung erfolgt in aller Regel schmerzfrei mittels Ultraschall, eventuell ergänzt durch eine Blutuntersuchung auf Aktivierung der Blutgerinnung (D-Dimer Test).
 
Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung reduziert die Gefahr von schweren Komplikationen.

Komplikationen einer TVT

Das Risiko, nach dem ersten Ereignis eine erneute TVT zu bekommen, beträgt innerhalb von 10 Jahren fast 30%. Das grösste Risiko besteht innerhalb der ersten 6 bis 12 Monate. (Quelle: Heit J, et al. Arch Innere Medizin 2000.160: 761-768)

Aufgrund dieses hohen Rezidivrisikos erhalten die Patienten eine gerinnungshemmende Behandlung und es wird ihnen empfohlen, medizinische Kompressionsstrümpfe (Kompressionsklasse 2) zu tragen, um den Blutfluss zu verbessern und eine Gerinnselbildung zu verhindern.

Die Lungenembolie ist eine lebensbedrohende Komplikation der tiefen Beinvenenthrombose. Eine Lungenembolie tritt auf, wenn sich das Blutgerinnsel oder ein Teil davon (Embolus) ablöst und über die rechte Herzseite in die Lunge wandert. Dort verschliesst der Embolus eine Lungenarterie. In den meisten Fällen ist nur eine kleine Lungenarterie betroffen und der Patient entwickelt keine oder wenig Beschwerden. Je grösser die verstopfte Arterie ist, umso ausgeprägter sind die Konsequenzen. Die Zeichen einer Embolie sind akute Schmerzen in der Brust, Angst, Atemnot, blutiger Auswurf (Spucke) beim Husten, ein bedeutender Blutdruckabfall, schneller Herzschlag. Wenn die oben genannten Beschwerden auftreten,  muss sofort ein Arzt zu Rate gezogen werden.

Tipps zur Verhinderung einer TVT

  • Treiben Sie regelmässig Sport, einschliesslich Dehnungs- und Beinbewegungen beim Reisen
  • Hören Sie auf zu rauchen
  • Achten Sie auf normales Körpergewicht
  • Achten Sie auf eine gesunde Ernährung
  • Tragen Sie medizinische Kompressionsstrümpfe von SIGVARIS

Chronische Folgen der TVT

Nach einer tiefen Beinvenenthrombose kann sich der Thrombus vollständig auflösen ohne die Vene dauerhaft zu schädigen. In der Mehrzahl der Fälle bleibt aber eine Vene mit Wandunregelmässigkeiten, eventuell dauerhaften Verschlüssen und meist mit geschädigten und schlussunfähigen Klappen zurück. Als Folge kann es zu Beschwerden wie Schwere- und Schwellungsgefühl aber auch zu Ödem und Hautveränderungen bis hin zum Ulcus cruris kommen. Diese Form der Chronisch Venösen Insuffizienz bezeichnet man als Postthrombotisches Syndrom (PTS). Ein Drittel der Patienten mit TVT entwickeln ein solches PTS. Um dies zu verhindern wird empfohlen, nach einer TVT weiterhin medizinische Kompressionsstrümpfe von SIGVARIS (Kompressionsklasse 2 oder 3) zu tragen.

Vorteile der Kompressionstherapie bei TVT

Das Tragen von medizinischen Kompressionsstrümpfen von SIGVARIS beschleunigt den venösen Blutfluss und kann so das Risiko für eine tiefe Beinvenenthrombose verringern. Wenn nach einer tiefen Beinvenenthrombose regelmässig medizinische Kompressionsstrümpfe von SIGVARIS  (Kompressionsklasse 2 oder 3) getragen werden, kann in der Hälfte der Fälle ein Postthrombotisches Syndrom verhindert werden (Brandjes et al Lancet 1997). 

SIGVARIS-Lösungen bei TVT

Die Behandlung einer tiefen Venenthrombose beinhaltet gerinnungshemmende Medikamente und das Tragen von 30 bis 40 mmHg SIGVARIS medizinischen Kompressionsstrümpfe. Damit werden die Symptome schnell und dauerhaft beseitigt, und es wird dadurch möglich mobil und aktiv zu bleiben. Beide Komponenten der Behandlung können mehrere Wochen oder Monate dauern. Kompressionstherapie ist die Anwendung von kontrolliertem externen Druck auf die Beine um den venösen Druck innerhalb des Körpers zu reduzieren. Dieser externe Druck wirkt wie eine Muskelschicht und drückt die gestreckten Venenwände zusammen, so dass sich die Venenklappen schliessen. Der Hohlraum der Vene wird reduziert, wodurch der Blutfluss normalisiert und die Gesamtdurchblutung unterstützt wird.

Medizinische Kompressionsstrümpfe von Sigvaris bringen Linderung von Schmerzen und Schwellungen, die eine TVT verursachen kann. Ärzte empfehlen das Tragen 30-40 mmHg Kompression für mindestens 2 Jahre nach der ersten Diagnose TVT. Auf diese Weise wird das Risiko der Entwicklung eines anderen Gerinnsels durch bis zu 50% reduziert. (Quelle: Brandjes DP, et. Al. Lancet 1997.

Bitte beachten Sie den Unterschied zwischen TEDS (Antiemboliestrümpfe) und graduierten Kompressionsstrümpfen: TEDS sind gemacht um TVT bei Menschen zu vermeiden, die für eine längere Zeit in einer liegenden (horizontalen) Position sind. Einer der Risikofaktoren für eine TVT ist eine längere Ruhigstellung nach Operationen. Bei ambulanten Patienten sollten medizinische Kompressionsstrümpfe getragen werden.

Die meisten medizinischen Kompressionsstrümpfe von SIGVARIS werden über ein ärztliches Rezept verschrieben.

SIGVARIS-Produkte sind in Apotheken, orthopädischen Läden, sowie Sanitätsgeschäften erhältlich. 

Deep Vein Thrombosis (DVT) is a blood clot that usually forms in the deep veins of the lower leg or arm which can block thevenous return. A DVT may cause leg pain or swelling, but can also present no symptoms. DVT is not usually life threatening, but it can be if the blood clot breaks loose and embolizes into the lungs. This is known as a pulmonary embolism (PE). 

Generally, a DVT is caused by a combination of two out of three underlying conditions:
  • Slow or sluggish blood flow through a major vein, 
  • A tendency for a person’s blood to clot quickly, a condition that sometimes is hereditary, 
  • Irritation, inflammation or damage of the lining surface of the vein.

DVT risk factors

  • History of previous DVT or superficial venous thrombosis
  • Prolonged sitting or restricted mobility such as long distance travel  
  • Age over 40 
  • Surgery (especially orthopedic) or major injury 
  • Prolonged bed rest or immobility 
  • High blood pressure 
  • Heart attack or stroke 
  • Congestive heart failure 
  • Chronic respiratory failure 
  • Excessive weight 
  • Sedentary lifestyle 
  • Smoking 
  • Varicose veins 
  • High oestrogen levels such as in pregnancy or when using birth control pills 
  • Some forms of cancer

The risk factors are cumulative – the more you have, the greater your risk.

DVT symptoms

Leg pain and hardness of the calf. The calf's pain may cause walking to be difficult. 
A feeling of heat, a slightly blue or red aspect of the skin may also be observed 
Acute swelling of the calf or whole leg (in most cases unilateral) 

However, nearly 50% of all DVT cases have no recognized symptoms!

Diagnosis

When symptoms described above occur, you must go see a doctor quickly in order to confirm or to rule out the diagnosis which can be made with a simple ultrasound scan that is painless and risk-free. A specific blood test may be performed to measure "D-dimer" which is a sign of recent clotting. Early diagnosis and treatment greatly reduces the risk of serious complications.

Complications of a DVT

Nearly 30% of DVT patients will have a recurrent event within 10 years with the greatest risk within the first 6 to 12 months. (Source: Heit J, et Al. Arch Internal Medicine 2000.160: 761-768.)

Pulmonary embolism (PE) is another complication of a DVT. It occurs when the blood clot, or part of it (emboli), detaches itself and migrates to the pulmonary arteries in the lungs. Most patients with a DVT have an unrecognized pulmonary embolism. The search for its presence is not mandatory as treatment of DVT and asymptomatic pulmonary embolism is the same. Symptomatic pulmonary embolism is the most serious consequence of DVT because it may be fatal.

Tips to prevent DVT

  • Exercise regularly, including stretching and leg movement when traveling 
  • Quit smoking 
  • Maintain a normal body weight 
  • Keep a healthy diet 
  • Wear SIGVARIS compression socks or stockings especially in risky situations like long lasting travel or immobilization

Benefits of compression therapy

According to Brandjes DP et. Al. Lancet 1997 and the American Public Health Association White Paper, the risk of developing post-thrombotic syndrome including leg swelling, pain and venous ulcers after DVT is reduced by as much as 50% when wearing medical compression stockings.

Wearing SIGVARIS graduated compression stockings helps reducing the risk of DVT by improving the venous blood return. SIGVARIS prides itself in providing products that deliver a comfortable fit and the compression strength recommended by your physician.

Deep vein thrombosis: SIGVARIS solutions

The treatment of a deep venous thrombosis will consist of taking anticoagulant drugs and wearing 20 to 30 mmHg SIGVARIS medical compression stockings. This will eliminate the symptoms rapidly and durably and allow to stay mobile and pursue every day activities. Both components of the treatment will last for several weeks or months. Compression therapy is the application of controlled graduated external pressure to the limb to reduce venous pressure within the limb. This external pressure acts as a layer of muscle by gently squeezing the stretched vein walls together allowing the valves to close. The cavity of the vein is reduced, thereby restoring blood flow to a normal state and aiding overall circulation.

SIGVARIS medical compression stockings provide relief from pain and swelling caused by a DVT. Physicians recommend wearing 30-40 mmHg compression stockings for at least 2 years after the initial DVT diagnosis. By doing so, the risk of developing another clot is reduced by as much as 50%. Source: Brandjes DP, et. Al. Lancet 1997.

Please note the difference between TEDS (Anti-Embolic Stockings) and graduated compression stocking: TEDS are designed to prevent DVT in people who are in a recumbent (horizontal) position for a long period of time, as one of the risk factors for DVT is long periods of immobilization following surgery. For ambulatory patients, graduated compression stockings should be worn.

SIGVARIS provides several ranges of compression therapy products that deliver efficacy, comfort and style in the compression strength recommended by your doctor.

Depending on the country or area of the world, the SIGVARIS product offering is different to reflect the specificities of each market. To find out about the SIGVARIS product in your country visit your countries SIGVARIS-website.